Wie kannst Du Dir das erklären?

Gut, da gibt es die mehr äußeren Gründe:

  • Geht’s darum öfters den inneren Schweinehund zu überwinden und so etwas wie Yoga regelmäßig zu praktizieren?
  • Oder brauchst Du einfach nur die Mega Methode, mit der dann alles ganz anders geht?
  • Fast schon ein wohltuender Zufluchtsort ist die Idee, dass Du einfach zu wenig Zeit hast bewusst und lebensfroh Deinen Alltag zu genießen.

Doch sobald Du mit diesen oberflächlichen Gründen durch bist, beginnen die tiefergehenden Fragen zu bohren:

  • Ist es Dein Unvermögen?
  • Oder zu wenig Vertrauen?
  • Musst Du Dir den Vorwurf der Feigheit machen?
  • Bist Du nicht entschieden, nicht mutig genug, um Deine ureigenste Wahrheit in Dein Leben zu bringen?

Letztlich fragst Du Dich in vielen Varianten, wo diese Starre und Behäbigkeit herkommen.

Und:

Wie es möglich ist, dass all die bisherigen Versuche Dich noch immer so wenig weich, frisch und froh fühlen lassen!?

Oder:

  • Ist es Dir einfach nicht vergönnt?
  • Nicht vergönnt Dein Leben aus einer Leichtigkeit und Lebensfreude heraus zu leben?
  • Oder: solltest Du Dich einfach mit dem abfinden, was Du hast?

Und je mehr Du darüber nachdenkst bemerkst Du die Zweifel, die Selbstvorwürfe, die Du Dir für Dein Sosein machst!

Mit dem Resultat, dass Du Dich wieder aufs Neue starr, abgestanden und freudlos fühlst!

 

Jetzt mal ein paar Sätze zu mir:

Ich bin Psychotherapeut und Qigong Leherer.

Ich beschäftige mich seit knapp 30 Jahren

intensiv mit diesem Themenkreis Psychotherapie,

Spiritualität und Lebendigkeit im Alltag.

Ich hatte das große Glück bereits in meinen Zwanzigern sehr bodenständige Menschen getroffen zu haben, die mich auf sehr glaubwürdige, erdige Art und Weise in Sachen Spiritualität im Alltag begleitet haben.

Ich komme weiter unten noch detaillierter auf meinen persönlichen Weg und die Verknüpfung der Themen, die da aus meiner Sicht mit hineinspielen zu sprechen.

 

Doch jetzt zurück zu Deinem Dilemma:

Eines möchte Dir gleich mal vorwegsagen:

Es ist nicht Deine Schuld!!

Es ist eher die Regel als die Ausnahme,

es geht vielen anderen auch so!

 

 

Deine bisherigen Strategien:

 

Jetzt wird Dir bewusst, dass Du schon das eine oder andere Mal so eine Zwischenbilanz gezogen hast.

Schon damals hast Du Dich abgestanden, viel zu wenig leblos und eben alles andere als im Fluss gefühlt.

Inzwischen hast Du schon vielleicht mal mit Yoga begonnen oder bei einem mehrtägigen Seminar Meditation kennengelernt.

Doch: Welche Früchte kannst davon in Deinem Alltag erkennen?

Erschreckend ist, dass das schon eine ganze Weile her ist.

Und Du musst feststellen:

Es hat sich reichlich wenig geändert, genau genommen Garnichts!!

Damals haben sich einige sehr plausible Gründe aufgetan:

  • dass es in Kürze beruflich besser werden wird
  • dass, wenn einmal Wohnung oder Haus fertig sind automatisch mehr Zeit bleibt
  • wenn die Kinder aus dem ärgsten draußen sind wird’s wie von selber besser
  • es verlockt Dich halt viel mehr in der knappen Zeit die Dir bleibt im Sport Deine Power zu spüren und alles was ruhig ist macht Dich nervös!
  • irgendwann wird doch mehr Ruhe einkehren und dann wird „quasi automatisch“ mehr Zeit für regelmäßige Mediationen und Muße etc. bleiben.

 

Du hast Dir vielleicht schon mal vorgenommen mit mehr Bewusstheit und Tiefgang zu leben. Dich sozusagen mit der Nase ins Hier und Jetzt hinein zu tauchen … doch auch das war von bescheidenem Erfolg gekrönt!

Du hast damals versucht ein paar Freunde zu finden, mit denen Du gemeinsam Yoga machst und über spirituelle Themen redest…

Und Du hast Dir auch damals vorgenommen Deine Fühler auszustrecken, wo es vielleicht eine noch mehr passende und wirksamere Methode gibt, dass Dir weiterhilft.

 

Jetzt ist es Zeit, dass ich Dir mehr über mich und meinen Weg erzähle:

Wie bereits gesagt hat mich Spiritualitätschon in meiner Jugend sehr interessiert und ich bin sehr früh mit authentischen spirituellen Menschen sowohl im christlichen als auch im buddhistischen Kontext in Kontakt zu kommen.

Nach einer technischen Ausbildung und einer Phase in der Fotografie sehr wichtig war habe ich mein Psychologiestudium rasch durchgezogen. Ich habe mich dann intensiv der Arbeit mit Menschen in extremen Lebenssituationen gewidmet. So habe ich mit Straßenkindern in Bukarest und in der Begleitung von Menschen in schweren psychischen Lebenskrisen gearbeitet.

Seit mehr als 25 Jahren arbeite ich im therapeutischen Umfeld und habe Ausbildungen in Gestalttherapie, Körperarbeit, holotropem Atmen und Traumatherapie absolviert.

Meine größten Lehrmeister waren und sind allerdings meine 3 Kinder, mit denen ich in einer sehr innigen Beziehung stehe und bereits ausreichend fordernde Situationen erlebt habe.

Über all die Jahre habe ich Meditation im Stil des Zen, Yoga, tibetisch buddhistische Achtsamkeitsmeditation und Qigong praktiziert. Zhineng Qigong hat mich so sehr begeistert, dass ich in mehreren Aufenthalten meine Qigonglehrerausbildung in China absolviert habe.

Je mehr ich diese einzigartige Methode kennen gelernt habe, desto größer wurde der Wunsch diese meditative Praxis in meine therapeutische Arbeit einfließen zu lassen.

Gleichzeitig erlebte ich tiefgehende Veränderungsprozesse an mir selbst und bei Menschen, mit denen ich regelmäßig Zhineng Qigong praktiziere. Mein Leben hat sich von Grund auf verändert.

Nach all der bisherigen Auseinandersetzung mit Meditation und Psychotherapie hat mir Zhineng Qigong eine neue Basis und einen neuen Zugang zu Ausgeglichenheit und Lebensfreude eröffnet.

 

Doch jetzt weiter mit Deiner Herausforderung:

Was passiert, wenn Du die oben beschrieben Themen NICHT ernst nimmst?

 

Aus meiner Erfahrung mit vielen, vielen Menschen in Einzelarbeit und auf Seminaren kann ich Dir nur sagen, dass es von selbst, einfach so, nicht unbedingt besser wird.

Wenn Du so weiter machst wie bisher, dann läufst Du mit einem latent in Dir schlummernden Minusgefühl durchs Leben.

 

Es wächst Deine Gereiztheit,

sodass Du

  • Deine Beziehungen belastest
  • unter der ungestillten Sehnsucht leidest, die Dich Tag für Tag unglücklicher macht,
  • die Dich unter Druck setzt
  • die Du immer wieder auf später verschiebst

 

Du versäumst Dich zunehmend,

  • sodass Dir Deine Authentizität immer mehr abhandenkommt
  • sodass Du Dich abgehoben, künstlich und viel zu wenig erdig und natürlich fühlst
  • sodass auch die Menschen um Dich herum etwas vermissen: sie greifen förmlich ins Leere.

 

Es bleibt mehr beim Scheinkontakt als es zum wirklich befriedigenden Kontakt kommt.

Sie spüren, dass Deine sprühende Energie von früher immer mehr erstarrt und eben das Quirlige, Deine Essenz fehlen.

 

Und somit verkommen Deine Beziehungen:

  • von der anfänglich rauschend, tobenden Vision des Wasserfalls
  • zu einem abgestandenen Tümpel, dem mehr Gärgase entweichen
  • und wo sich Lebensfreude und Frische bestenfalls nur mehr erahnen lassen.

Es kann ja nur zu Frust und Fäulnis führen, wenn die Lebendigkeit nicht Deinem Inneren entspringt und der/die andere als Lebensquell angezapft wird.

 

Vielleicht hattest Du schon mal den Eindruck,

 dass Dein Partner/Deine Partnerin aufgeatmet haben,

als Du mal für ein paar Tage auf Dienstreise gefahren bist?

 

Anstatt Dich mit frischem Sauerstoff belebt

fühlt sich Dein Lebensquell steril und klinisch an – eben ohne Deine ganz persönliche Note!

Der Lebensmodus mit angezogener Handbremse wird sich weiterhin eher mehr und mehr rostig denn von alleine wieder wie geschmiert anfühlen.

Eben eine beherrschte Lockerheit und ein beherrscht spirituelles Leben.

 

Womöglich verlierst Du den Glauben an Bewusstheit und Spiritualität im Alltag.

An das, da gibt es ja noch mehr als Pflichten und Rollen, die zu erfüllen sind.

Das gelegentliche Yoga, etc. wird letztendlich zu einer Art Schadensbegrenzung. Du machst halt das Beste draus, indem Du Yoga machst oder meditierst.

 

Die tiefen, lebensverändernden Auswirkungen von Yoga, Meditation oder Qigong im alltäglichen Leben mögen zwar für andere gelten, doch für Dich selbst gelten sie halt nicht.

Dadurch entsteht so ein Gefühl des unwürdig seins das tief in Dir drinnen sitzt und sich nur manchmal still und heimlich zu Wort meldet.

 

Und Du fühlst Dich diesem Gefühl gegenüber völlig machtlos ausgeliefert.

Dem kannst Du nichts, rein gar nichts entgegensetzen!

Du lässt Dich mehr treiben vom Trott des Alltags als dass Du Dein Glück aktiv in die Hand nimmst.

Die Idee der Gestaltbarkeit des eigenen Schicksals hast Du schleichend begraben.

 

Du erschrickst manchmal über Nüchternheit und Zynismus, die sich im Laufe der letzten Jahre bei Dir eingenistet hat.

Der Fluss der Lebensfreude, die Fülle, die Leichtigkeit, das Ernten im Hier und Jetzt bleiben Dir verwehrt!

 

Die Sehnsucht nach diesen Qualitäten trägst Du still mit Dir herum, doch Du kommst nicht wirklich weiter.

Du trabst wie der Tiger im Käfig in einem resignativen Trott durchs Leben.

 

Aus meiner Sicht wurzeln diese Probleme woanders!

Sie haben noch Fragen?

Rufen Sie mich an +43 (0) 699 107 193 92 (Mailbox!)

oder

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“We are here to awaken from our illusion of separateness.” ― Thich Nhat Hanh